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Die Radtour der gemütlichen Art
Radtour der Leichtatlethen und Freunde (Ü40 bis Ü80) ins Hasetal
von Werner Kemmerich

Unsere diesjährige Radtour führte uns auf dem Hase-Ems-Radweg durch das Hasetal von Osnabrück nach Meppen. Wir waren eine Gruppe von 22 Leuten. Die Anreise erfolgte nachmittags am 28.06.2019 mit einem Reisebus mit Fahrradanhänger nach Osnabrück-Edinghausen zu unserer 1. Übernachtung. Das Hotel lag in einem schön angelegten Park mit altem Baumbestand. Nach dem Abendessen hatten wir die Gelegenheit, die nähere Umgebung zu erkunden. Das Wetter war uns hold, so dass wir während der gesamten Tour schöne sommerliche Temperaturen hatten.

Tag 1 Osnabrück - Bersebrück ca. 58 km
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir zur Stadtmitte von Osnabrück. Dort hatten wir Gelegenheit, uns mit Verpflegung einzudecken sowie die sehenswerte Altstadt mit historischen Gebäuden anzusehen. Von Osnabrück ging es Flussabwärts in nördlicher Richtung. Am Fluss und einem parallel verlaufenden Kanal entlang führte die Route durch das Naturschutzgebiet Haseniederung in die alte Handels- und Tuchmacherstadt Bramsche. In Bramsche haben wir eine Pause eingelegt, die viele von uns für einen Besuch im Eissalon wahrnahmen. Hinter Bramsche fuhren wir direkt am Hase-See vorbei, den einige von uns zu einem kurzen Bad nutzten. Den Hase-See sahen wir dann nocheinmal, da ein Spaßvogel das Richtungsschild verdreht hatte. Weiter ging es nach Bersebrück zu unserer nächsten Unterkunft. Eine Klosteranlage mit dem Kreismuseum gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde, deren Wahrzeichen die Klosterpforte aus dem Jahr 1700 ist.

Tag2 Bersebrück - Löningen ca. 55 km
Abwechslungsreich ging es bei unserer Radfahrt weiter über Wege, die gesäumt von Obstbäumen waren. Auf meist gut befestigten Wegen führt die Tour durch ausgedehnte Felder. Dazwischen die typischen Artland-Höfe: jahrhundertealte Anwesen umgeben von parkartigen Anlagen mit üppigen Eichen und zahlreichen altehrwürdigen Baudenkmäler. Über Gehrde und Badbergen erreicht die Route Quakenbrück, dass zur Mittagsrast genutzt wurde. Beeindruckt hat mich die Kellnerin im Eissalon, die ohne Hilfsmittel (Papier oder Digital) im gut gefüllten Eissalon sämtliche Bestellungen richtig aufnahm, auslieferte und abrechnete. In der sehenswerten Altstadt mit vielen kleinen Geschäften stehen etwa 100 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Hohe Pforte von 1485, das einzige erhaltene von ehemals fünf Stadttoren, zeigt die Bedeutung der früheren Hansestadt. Bei Quakenbrück teilt sich die Hase in mehrere Arme. Der Radweg folgt der Großen Hase, die nach Westen abknickt und an Essen vorbei nach Löningen fließt. Die Große Hase ist bereits ein ansehnlicher Fluss, der meist zwischen mit Gras bewachsenen Deichen durch ein Urstromtal fließt. Nur selten, wie bei Löningen, verlief der Radweg direkt am Ufer. Das Städtchen bot sich mit einer hübschen Fußgängerzone an. Sehenswert war auch die klassizistische Kirche aus dem frühen 19. Jahrhundert, die als größte pfeilerlose Saalkirche Deutschlands gilt. Besonderes Merkmal: ihr freistehender, 54 Meter hoher Turm.

Tag 3 Löningen - Meppen ca. 48 km
Die Tour führte uns von Löningen Richtung Herzlake weiter. Kurz vor Herzlake, im Ortsteil Aselage, zeigte eine Erdholländer-Windmühle, dass sich die Tour dem Emsland und den Niederlanden näherte. Mehrfach wechselte der Radweg vom Nord- zum Südufer der Hase und zurück. Haselünne errreichten wir zur Mittagszeit, so dass es sich gut zur Pause anbot. Im 18. Jahrhundert gab es in der Stadt 50 Brauereien und 26 Brennereien. Noch heute ist Kornkennern Haselünne ein Begriff. Zwei Brennereien produzieren weiterhin und bieten regelmäßig Führungen an. Im historischen Stadtkern zeigt sich der frühere Wohlstand der ältesten Stadt des Emslands an zahlreichen schmucken Gebäuden und der Kirche St. Vincentius.
Von Haselünne waren es noch 20 Kilometer bis nach Meppen. Auf dem Weg dorthin fielen viele Maisfelder auf, deren Pflanzen in Biogasanlagen verwertet werden. Über eine Hubbrücke führte der Radweg direkt in die Altstadt von Meppen mit Fußgängerzone und dem Rathaus von 1408. In Meppen der Kreisstadt des Emslandes mit seiner historischen Altstadt hieß es dann Abschied nehmen von der Hase, die hier in die Ems mündet.
Wir hatten ausreichend Gelegenheit, es uns in der Altstadt von Meppen gemütlich zu machen, bis uns der Reisebus wieder nach Remscheid zurückfuhr.

Unsere Tour verlief bei gemütlichem Tempo Pannen- und Verletzungsfrei auf überwiegend gut befestigte Wegen, asphaltierte Wirtschaftswegen und Nebenstraßen. Einige von uns hatten leider mit den Folgen durch vom Wind angewehte Brennhaare der Raupe des Eichen-Prozessionsspinners zu tun, da der Radweg durch Eichenalleen und Eichenwälder führte und die Region - wie uns Warnschilder zeigten – davon betroffen war.

Danke auch an Christine und Jens, die wie auch im letzten Jahr die Nachhut gebildet haben sowie an Heinrich als Scout.

Vielen Dank an Edgar und Sabine für diese schöne Tour, die wie immer hervorragend geplant und organisiert war.

Druckversion          © 2004-2020 by Reinshagener Turnerbund 1910 e.V.