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Hockey

Die „Kampfsau“ wird zur Tänzerin

Aktualisiert: 25.02.19 12:18
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Zurück von einer sehr erfolgreichen WM: Ulrike Kirchhoff.
© UKi

Ulrike Kirchhoff vom Reinshagener TB kommt
als Weltmeisterin aus China zurück.
Von Fabian Herzog

Die Hockey-WM der Masters in Hongkong entpuppten sich für die deutschen Senioren-Nationalmannschaften als Erfolgsgeschichte. Fünf Teams gingen an den Start, vier holten den Titel, eine Mannschaft gewann Silber.

Ein Erfolg auf der ganzen Linie war der kontinentale Wettstreit auch für Ulrike Kirchhoff, ansonsten Trainerin und Spielerin des Reinshagener TB, die in der chinesischen Metropole eine großartige Zeit erlebte. Mit der W45-Auswahl wurde die 49-Jährige Weltmeisterin. Das kulturelle Erlebnis in der Sieben-Millionen-Einwohner-Stadt war das eine, was Kirchhoff so schnell nicht vergessen wird. Ausgeprägte Sightseeingtouren inklusive. Aber auch der sportliche Verlauf dieser Weltmeisterschaften dürfte bei ihr bleibenden Eindruck hinterlassen haben. In der Vorrunde gelangen - bei einer Niederlage gegen außerhalb der Wertung spielende Chinesinnen - Siege gegen Kanada (3:0), die deutsche W50 (3:0) sowie die W45 (3:1) und die W50 Australiens (5:0). Letztgenannte Partie wird Kirchhoff wohl immer in besonderer Erinnerung bleiben. „Das 5:0 habe ich geschossen“, berichtet die Solingerin.
Es ist ein komisches Gefühl, gegen die eigene W50 zu spielen

Nach einem spannenden Halbfinale, in dem das deutsche Team Kanada mit 4:3 in die Knie zwang, traf die schwarz-rot-goldene W45 im Endspiel auf die eigene W50. „Ein komisches Gefühl“, gibt Kirchhoff zu, „weil alle Spielerinnen die freie Zeit gemeinsam verbracht haben.“ Wirklich schwer fiel es ihr aber nicht, in den Wettkampfmodus umzuschalten. Kein Wunder, bezeichnet sie sich selbst auf dem Feld doch gerne als „Kampfsau.“ Es entwickelte sich ein packendes Finale. Deutlich spannender als noch die Vorrundenpartie. Entsprechend riesig war die Freude bei Kirchhoff und Co., als der 3:2-Sieg feststand. „Der Jubel war unfassbar groß“, erzählt die RTB-Trainerin und -spielerin. „Alle haben getanzt und den Sieg gefeiert.“ Als im Anschluss daran auch noch die beiden Männerteams (M40 und M50) und die W40 ihre Endspiele gewannen, kannte der Frohsinn im Team Deutschland keine Grenzen mehr.

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