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Familienzeit
Beim Abenteuersport wird die Motorik geschult
Aktualisiert: 15.02.19 16:09
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Der Abenteuersport beim Reinshagener Turnerbund fordert die Kinder und macht Spaß.
© Roland Keusch

Der Reinshagener Turnerbund fand einen Ersatz für das Kinder-Geräteturnen. Das Konzept kommt gut an.
Von Jennifer Preuß

Es gibt wohl kaum eine Sportart, die die motorische Entwicklung der Kinder so nachhaltig fördert wie das Turnen. Jungen und Mädchen lernen Laufen, Springen, Schwingen, Rollen und sich um die eigene Körperachse zu drehen. Es werden die Grundfertigkeiten trainiert.
Nur leider ist das klassische Geräteturnen bei den Kleinen nicht mehr so „hip“. Das merkte auch der Reinshagener Turnerbund. „Viele Kinder konnten das Geräteturnen körperlich nicht mehr schaffen. Zu wenige waren es, denen das auch Spaß gemacht hat“, berichtet Sabine Kalkuhl. Die Frustration war bei den Kindern groß, wenn Übungen wie der Handstandüberschlag einfach nicht klappen wollten. Es fehlten die Erfolgserlebnisse.
Kinder lernen die Grundbewegungsarten
Die RTB-Übungsleiterin überlegte sich vor etwa zehn Jahren etwas Neues. Seitdem gibt es den „Kinder-Abenteuersport“ im Kursprogramm des Remscheider Sportvereins. Auf einmal war die Nachfrage wieder groß. Viele Jungs und Mädchen wollten mitmachen, als die Turnhalle am Schimmelbuschweg in eine Abenteuerlandschaft verwandelt wurde und sie nach Lust und Laune toben konnten.
Heute betont Sabine Kalkuhl den Unterschied zum klassischen Geräteturnen. Die Kinder lernen auch beim Abenteuersport die Grundbewegungsarten, aber mit deutlich mehr Spaß und ohne Leistungsdruck. „Die Kinder werden zu Selbstentdecker“, sagt sie. Mal ist sie es, mal sind die Kinder an der Reihe, einen Parcours in der Turnhalle aufzubauen. So wird den jungen Sportlern Aufgaben gestellt wie: „Baut einen Parcours, bei dem ihr nicht den Hallenboden berühren dürft!“ Die Kinder können alle Geräte und Matten nutzen, die in der Turnhalle verfügbar sind, und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.
Es kann auch schon mal chaotisch zugehen, dann ist Teamarbeit umso mehr gefragt. Seine eigenen Stärken zu entdecken und sich auszuprobieren, das steht beim Abenteuersport ganz oben. „Die Kinder müssen erstmal lernen, sich zu bewegen. Sie bauen ihr Selbstwertgefühl auf und finden heraus, was sie können“, sagt Sabine Kalkuhl. „Kinder trauen sich sehr viel, wenn man sie machen lässt.“ Schnell sehe man Fortschritte, was die Beweglichkeit angeht. Hier und da werden auch klassische Turnübungen in das Training eingestreut, wie auf einen Kasten aufzuspringen oder einen Handstand zu machen. Der Fokus liegt beim Abenteuersport aber auf das freie Spiel. Das scheint den Kleinen so viel Spaß zu bereiten, dass sie jahrelang dabeibleiben, berichtet Sabine Kalkuhl. Eigentlich liegt die Alterspanne bei fünf bis neun Jahren. Es nahmen aber auch schon Kinder bis zum 13. Lebensjahr teil. Grundsätzlich können auch Kinder mit Handicap sich der Gruppe, die sich einmal wöchentlich trifft, anschließen.


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